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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

Die praktische Flugausbildung

Die praktische Flugausbildung

Generelles:
Die praktische Ausbildung des kompetenzbasierten Instrumentenflug-Ratings (CB IR) umfasst 40 Flugstunden von denen bei uns bis zu 20 Flugstunden im FNPT2 („Simulator“) erbracht werden können. Ein Teil der Flugstunden kann ebenso auch außerhalb der ATO erflogen werden, dann ist jedoch vorher ein sogenannter Aufnahmebeurteilungsflug notwendig, ob und in welchem Umfang der Kenntnisstand des Bewerbers die externe Sammlung von Kompetenzen zulässt. Mindestens gilt jedoch, das pro Ausbildung – also auch wenn nach EIR aufbauend das CB IR erworben wird – immer zehn Flugstunden auf einem Flugzeug (nicht Simulator) in der Flugschule (ATO) geflogen werden müssen. Bei zwei aufbauenden Kursen also insgesamt mind. 20 Flugstunden an der ATO. Dass es sich dabei immer um Mindeststunden handelt und der Prüfungsflug nicht zu den Ausbildungsstunden zählt, kennen sie bereits von ihrer PPL-Ausbildung.

Die praktische EIR–Ausbildung:

Noch weniger praktische Ausbildung ist für das Enroute-IR (EIR) vorgesehen, bei dem lediglich mindestens 15 Flugstunden auf einem Flugzeug nach Instrumentenflugregeln (die VFR An-und Abflüge zählen nicht zu dieser Flugzeit) vorgeschrieben sind, um den Bewerber auf die praktische Prüfung vorzubereiten. Von diesen Flugstunden können max. 5 Stunden außerhalb der ATO erworben werden, sofern die in der Aufnahmebeurteilung gezeigten Leistungen die Sammlung von externen Kompetenzen zulässt. Auch hier sind wir marktführend und haben es erreicht, dass die 5 h außerhalb der ATO ohne Aufnahmebeurteilung übernommen werden können,wenn die Ausbildung (genauer das Sammeln von Kompetenzen außerhalb der ATO) mit:

• einem unserer Instrumentenfluglehrer
• nach unserem Ausbildungs-Syllabus
• unter unserer Überwachung durch die ATO
• auf von uns benannten Flugzeugen durchgeführt wurde

Diese Flüge werden in einem FMG-Ausbildungsnachweis erfasst und dokumentieren auch Ihre Kompetenzen, die Sie mit unseren Fluglehrern gemeinsam gesammelt haben. Ein ca. 1,5-stündiger
Aufnahmebeurteilungsflug ist somit nicht mehr erforderlich, da wir Ihre erworbenen Kompetenzen genau kennen. Zudem können Sie Ihre Ausbildung meist mit dem Lehrer fortsetzen, mit dem Sie begonnen haben. Bei den wenigen Flugstunden zum EIR, sicherlich ein großer Vorteil. Mit der Streckenflug-Instrumentenflugberechtigung sind Flüge nach IFR auf der Flugstrecke erlaubt, jedoch keine Ab- und Anflüge nach Instrumentenflugregeln. D. h. am Start- und Zielflugplatz müssen
gute Sichtflugbedingungen vorherrschen. Dieses Rating ist allerdings nicht ICAO-konform und darf außerhalb Europas nicht genutzt werden. Das EIR ist jedoch ein Einstieg in den Instrumentenflug, wobei die Theorieausbildung und -prüfung bei beiden Ausbildungsgängen identisch sind.
Sie können sich also die Theorieprüfung für den Erwerb eines späteren CB IR voll anrechnen lassen oder gar während Ihrer EIR-Ausbildung auf CB IR wechseln, sofern sie die gesamte Ausbildung an der Flugschule durchführen – mehr Flexibilität geht kaum!

Die Erweiterung von EIR auf CB IR:

Wenn sie ihre EIR Ausbildung abgeschlossen haben, können Sie bis zu 15 zusätzliche Flugstunden als verantwortlicher Pilot nach Instrumentenflugregeln sammeln. Diese Stunden können Sie in Verbindung
mit ihrer EIR Ausbildung in eine Erweiterung auf CB IR einbringen. Dazu müssen Sie jedoch vorher eine „Aufnahmebeurteilung“ fliegen, nach der die Flugschule die Anzahl der Flugstunden für die Erweiterung festlegt. Diese müssen mindestens zehn Flugstunden nach Instrumentenflugregeln auf einem Flugzeug der ATO umfassen. Danach können Sie eine erneute Instrumentenflugprüfung ablegen und erhalten ihr CB IR. Ihre theoretische Ausbildung wird hierauf voll anerkannt.

Die praktische Ausbildung direkt zum CB IR:

Der sicherlich kompakteste und effizienteste Weg zur Erlangung der Instrumentenflugberechtigung ist die praktische Ausbildung, direkt zum CB IR in Verbindung mit einem „FNPT 2“. Das ist ein Verfahrensübungsgerät mit Sichtdarstellung, der das Trainingsflugzeug simuliert – daher sagen wir auch „Simulator“ dazu. In fast allen Fällen dürfte dies auch die kostengünstigste
Variante sein, da von den geforderten 40 Flugstunden die Hälfte wetterunabhängig und somit planungssicher auf unserem „Simulator“ erflogen werden können. Ebenso entfällt die Aufnahmebeurteilung sowie der zweite Prüfungsflug. Bei Ihren ersten Trainingsflügen im „Simulator“
wird schnell klar, welchen enormen Trainingsvorteil diese Art der IR-Ausbildung bietet: Sie können jederzeit angehalten, an denselben Punkt zurückgesetzt werden und insgesamt einen sehr kompakten
und erklärungsbedürftigen Teil Ihrer Ausbildung absolvieren. Gerne können Sie auch eine „Schnupperstunde“ im Simulator buchen – sprechen Sie uns bitte an! In weiteren 20 Flugstunden, können Sie dann die hier erlernten Verfahren in das baugleiche Flugzeugmuster übertragen.
Bei diesem Ausbildungsweg sind keine Aufnahmebeurteilungen notwendig. Sie schließen die Ausbildung mit einem einzigen Prüfungsflug ab und erhalten sofort ihre komplette Instrumentenflugberechtigung
CB IR, die sie auch bei einer evtl. späteren Berufspilotenausbildung vollumfänglich anerkennen
lassen können.