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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

Traumberuf Pilot

Pilot zu werden ist ein Wunschtraum vieler junger Leute, die sich irgendwann einmal mit dem Virus „Luftfahrt“ infiziert haben. Der Weg dahin führt durch eine Flugschule. Ob später Jumbokapitän, Copilot in einem Geschäftsreiseflugzeug oder Buschflieger in Afrika – sie alle erinnern sich noch an ihren ersten Flug: Es war überwältigend!

So vielfältig, wie das Berufsfeld von Piloten unzählige Sparten umfasst, so unterschiedlich sind die Wege ins Cockpit zu gelangen und diese sind manchmal mit Hürden gepflastert. Eine ist der Test einer großen deutschen Airline, die die Kosten der Ausbildung vorfinanziert und daher eine harte Auswahl fordert. Bestehen sie den Test nicht, geben viele Luftfahrtbegeisterte aber ihren Traum nicht auf und gehen andere Wege. Sei es in eigenfinanzierter durchgehender Ausbildung „ab initio“ oder „modular“ und berufsbegleitend – an entsprechend zertifizierten privaten Flugschulen kann man sich seinen Traum dennoch erfüllen.

Ob als junger Mensch nach dem Schulabschluss, nach einer Ausbildung oder gar parallel zu einem Studiengang bzw. berufsbegleitend stellt sich den Interessierten die Frage: Kann ich überhaupt Pilot werden? Man beginnt zu recherchieren, fragt Piloten, fordert Infomaterialien von einer Flugschule an, besucht deren Infotag oder lässt sich individuell beraten und stellt fest: Das ist mein Weg ins Cockpit, für meine Bedürfnisse maßgeschneidert. Erste Schritte Zuerst werden Unterlagen zusammengestellt, die Tauglichkeitsuntersuchung absolviert und die Finanzierung der Ausbildung, die mit rund 70 000 Euro Kosten schon eine erhebliche Investition darstellt, mit den Finanzpartnern geplant. Für die durchgehende, kompakte Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer, die in etwa 18 bis 24 Monaten absolviert werden kann, zieht der Flugschüler dann auch schon mal in die Nähe der Flugschule. Wer das aus beruflichen Gründen nicht kann, macht die Pilotenausbildung „modular“, also in kleinen Häppchen. Das dauert zwar deutlich länger, ist aber auch neben dem Beruf oder einem Studium möglich.

Alle diese Wege findet man z. B. bei der FMG-Flight- Training, einer privaten Berufsschule für Flugzeugführer am Airport Paderborn-Lippstadt. Hier beginnen seit über 20 Jahren viele Karrieren als Pilot oder zunehmend auch als Pilotin! Hier, wo vor mehreren Jahren auch speziell für die TUIfly aufgelegte Kurse starteten, drücken derzeit mehr als 50 Verkehrspilotenanwärter die Schulbank – verteilt auf drei Semester, solange dauert die Ausbildung im optimalen Fall. Die Absolventen dieser Kurse fliegen mittlerweile nicht nur für TUIfly, sondern auch bei Lufthansa, Condor, SunExpress, Türkisch Airlines und SWISS, um nur einige zu nennen.

Wieder Bedarf?

Bereits Ende 2013 und derzeit für die nächste Flugsaison 2015 suchte TUIfly, ebenso wie andere Airlines, Piloten direkt von der Flugschule. Michael Gross, geschäftsführender Inhaber der FMG-FlightTraining freut sich über das wieder ansteigende Interesse an seinen Absolventen: „… natürlich hat besonders die TUIfly ein Interesse an unseren Piloten, aber auch andere Flugbetriebe wie z.B. Condor stellen Piloten ein“, so Gross über die verschiedenen Partner, welche die Flugschule in Paderborn regelmäßig besuchen. Beim letzten Berufspiloten-Praxistag in der Paderborner Flugschule referierten sowohl Germanwings als auch Swiss über Ihre Bewerbungsverfahren und den zukünftigen Bedarf. Das ist eine von mehreren Maßnahmen der FMG, den Absolventen ins Cockpit zu helfen: angefangen bei den Bewerbungsschreiben und einem Bewerbertraining bis hin zur Weitervermittlung nach Abschluss der fliegerischen Ausbildung einschließlich Screeningvorbereitungen ist hier für vieles gesorgt, was die teils noch sehr jungen Absolventen benötigen.

Wie geht es dann weiter?

Wenn alle Stufen eines Bewerbungsverfahrens bei einer Airline bestanden sind, geht es in diverse Sonderkurse wie „fire fighting“, „dangerous goods“ oder „crew resource management“, sie sind vorgeschrieben und müssen regelmäßig wiederholt werden. Beim sogenannten Type-rating geht es um die spezielle Berechtigung für ein spezielles Flugzeugmuster, z.B. Boeing 737 oder Airbus A320. Dies besteht aus viel Theorie über das Flugzeug, Simulatorausbildung, Landetraining und einem Prüfungsflug vor der Behörde, dem Luftfahrt-Bundesamt. Hier macht sich die solide Grundausbildung in Theorie und Praxis der FMGFlightTraining für den neuen Arbeitgeber des jungen Piloten bzw. Pilotin, deutlich bemerkbar. Mit einem Minimum an Ausbildungszeit auszukommen, bedeutet für den Arbeitgeber enorme Ersparnisse – kein Wunder, dass die fliegerische Herkunft des Piloten bei der Auswahl eine Rolle spielt. Ist das Type-rating bestanden, kommen die angehenden ersten Offiziere in das „line training“ und werden schrittweise an die verantwortungsvolle Tätigkeit als Pilot herangeführt. Bis sie dann voll einsetzbare Piloten sind, vergehen noch einmal einige Flugstunden.

Der „loop“ schließt sich…

„In zunehmendem Maße finden viele Absolventen wieder den Weg zurück zu uns…“, erzählt Gross über die Entwicklung der letzten Jahre – ob nur zur Lizenzverlängerung, dem Erwerb einer Lehrberechtigung, weil man auf der Suche nach einem anderen fliegerischen Job ist. Auf den regelmäßigen „Berufsflieger-Praxistagen“ besteht nicht nur die Möglichkeit, sich diese Referenten anzuhören, sondern auch beim gemeinsamen Mittagessen Kontakte zu knüpfen, Adressen auszutauschen oder einfach ein paar motivierende Worte zu wechseln, um festzustellen, dass die, die schon „angekommen“ sind, auch einmal so begonnen haben: „Du, mir ging es damals genauso…“ konnten wir gerade von einem Trainingskapitän mithören, der einem jungen, angehenden Piloten den Tip gab: „Gib deinen Traum nicht auf und arbeite an dir…“

Sie haben Fragen?

Wirklich umfangreiche, strukturierte und gute Informationen gibt es auf der Seite www.flugschule.de. Hier sind unzählige FAQ´s beantwortet, verlinkt und erläutert. Zudem sind die Ausbildungsabläufe der drei Semester ausführlich beschrieben und als pdf-Ausbildungsplan zum Runterladen bereitgestellt. In einem virtuellen Rundgang können Sie die gesamte Ausbildungsstätte besuchen, sich in Flugzeuge setzen und von ehemaligen Absolventen Statements lesen. Und wenn Sie sich das ganze im Original ansehen möchten, drücken sie einfach den Infotag- Button und fahren sie doch an einem Samstag mal hin: FMG-FlightTraining, Paderborn-Lippstadt Airport.

Quelle: Karriere-Guide LuftfahrtBerufe 2015

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5. November 2014