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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

Ihre Karriere

Immer mehr Frauen finden ihren Weg ins Cockpit

Um eine Karriere als Pilot zu machen, ist heute schon lange nicht mehr eine namhafte deutsche Fluglinie nötig, die nach aufwändigem Auswahlverfahren Ihre Pilotenanwärter ausbildet und nach Bedarf einstellt. Im Gegenteil: Wir haben viele Bewerber ausgebildet, die im Auswahlverfahren in Hamburg gescheitert sind und nunmehr dennoch bei dieser Airline fliegen. Dies ist auch nachvollziehbar, da die angebotene Vorfinanzierung der Ausbildung für die Fluglinie auch ein erhebliches Kostenrisiko mit sich bringt und die Auswahl entsprechend streng ist. Das bedeutet nicht, dass Piloten, die dieses Risiko nach guter Beratung und gesunder Selbsteinschätzung selbst getragen haben, nicht ebenfalls dort eine zweite Chance bekommen.

Der klassische und sicherlich konsequenteste Karrierestart ist die „ab initio“, d. h. „von Anfang an“-Ausbildung“ eines Verkehrspiloten. Er absolviert einen der zweimal jährlich beginnenden Lehrgänge an der FMG-FlightTraining und ist nach ca. 19-24 Monaten Verkehrspilot.

Dann beginnt – wie nach jeder Ausbildung – die Suche nach einem Arbeitplatz. Ist dieser gefunden, organisiert (und finanziert – normalerweise) der Arbeitgeber das „Type Rating“, also die Berechtigung einen Airbus oder eine Boeing als „Erster Offizier“ zu fliegen. Diese wird in die Lizenz eingetragen und muss jährlich verlängert werden. Parallel dazu kommen auf den neuen Copiloten – in Abhängigkeit vom Einsatzflugzeug und der Operations – allerlei Zusatzausbildungen zu:

  • Crew Ressource Management
  • Fire Fighting
  • Safety Equipment
  • Dangerous Goods
  • Aviation Security usw.

Danach erfolgt das „Line Training”, bei dem der angehende Copilot seine „Supervision“, d. h. unter Aufsicht eines speziellen Trainers, fliegt, bis er die Fähigkeiten eines voll einsetzbaren Copiloten erlangt hat.

Im laufe vieler Jahre sammelt er so Erfahrungen im Flugbetrieb und durchläuft jährlich alle Checks und Kurse von neuem (sog. „recurrent training“). Bei entsprechender Qualifikation und Erfahrung besteht später die Möglichkeit, Kapitän zu werden. Auch dafür sind Ausbildung und Training vorgeschrieben. Ebenso, wenn man einmal selbst „Line Trainier“, also Trainingskapitän oder sogar „Type Rating Instructor“, also Lehrer für die Anfangsausbildung auf dem Muster (z. B. Boeing 737 oder Airbus) werden möchte. Die Krönung der Pilotenkarriere ist dann der sogenannte TR(E) – Type Rating Examiner, der im Namen des Luftfahrtbundesamtes Prüfungen auf dem Flugzeug abnehmen kann. Wer hier angekommen ist, hat es geschafft und kann später, sogar nach dem Ruhestand, als Prüfer im Simulator tätig sein – zum Teil sind das weltweit gesuchte, hochdotierte Piloten.

Der zweite Weg für die Karriereleiter ist die modulare Ausbildung, die oft in mehreren Einzelabschnitten in Abhängigkeit von beruflicher Tätigkeit, Familie und finanziellen Mitteln absolviert wird. Bisweilen liegt dem einfach nur der Wunsch zugrunde, auch „nebenher“ in der gewerblichen Luftfahrt tätig zu sein, auch wenn es dann meist nicht gleich eine Boeing oder ein Airbus ist.

Oftmals wird oder wurde zunächst der Privatpilotenschein „PPL“ erworben und zunächst Flugerfahrung auf privater Basis oder im Verein gesammelt. Hierauf aufbauend wird oft die Instrumentenflugberechtigung „IFR“ erworben, die es ermöglicht, privat bei schlechtem Wetter zu fliegen. Hier angekommen, sind zur Erlangung des Berufspilotenschein, der „CPL“ nur noch durch einiges an Theorieunterricht und wenigen Flugstunden nötig.

Mit dem nun erworbenen CPL/IR (Berufspilot mit Instrumentenflugberechtigung) darf man schon in einem Luftfahrtunternehmen tätig sein. Oftmals beginnt man als Copilot auf einem kleinen Jet oder einer zweimotorigen Turoprop als freiberuflicher Pilot, dem sog. Freelancer. Je nach Zeit, die man dem Unternehmen zur Verfügung stellt sind auch hier Wege zum Kapitän und/oder zu einer Festanstellung offen – es läuft hier genauso wie in einem großen Unternehmen, nur eben in kleinerem Umfang, was Flugzeuge und Mitarbeiterzahl angeht. Für viele ein zweites berufliches Standbein oder der Wunsch das „Hobby zum Beruf zu machen“.

Welchen Weg Sie auch gehen möchten, besuchen Sie uns auf unseren Infotagen und/oder in einer persönlichen Beratung bei unserem Geschäftsführer, der alle diese Wege, sowie Ihre Vor- und Nachteile genauestens kennt. Es gibt zwischen den beiden beschriebenen Karrierewegen viele „Zwischenstufen“, insbesondere was die Ausbildungsmöglichkeiten angeht, das Sie sich eine gründliche Beratung – gerne auch mit Ihren Eltern oder Lebensgefährten – nicht entgehen lassen sollten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der FMG-FlightTraining