FMG-FlightTraining: Cleared for Take-off.
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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

FMG-FlightTraining im Detail

Wie ist die Praxisausbildung organisiert, denn ich bin berufstätig?

Die fliegerische Ausbildung wird von unserem OPS in Zusammenhang mit den Fluglehrern exakt geplant. Wie bei einer Airline bekommen Sie (per Mail oder im Internetplan) eine Art „Roster“ (Dienstplan, an dem erkennbar ist, welche Flüge wann stattfinden), der für die PPL/VFR-Schulung 2-3 Tage und für die IFR-Planung eine Woche im voraus eingeteilt wird. Dass wir dabei Ihre individuellen Vorgaben berücksichtigen, ist selbstverständlich – besonders bei Berufstätigen ist das oft der einzige Weg, den ATPL zu ermöglichen. Die täglichen Besonderheiten (Wetter, Anflugplanung an den Verkehrsflughäfen usw.) werden morgens ab 8 Uhr von unserem OPS koordiniert. Hier können Sie sich informieren oder werden für die ersten Flüge morgens bereits benachrichtigt. Das stellt einen reibungslosen und pünktlichen Tagesablauf sicher.

Dass der Flughafen Paderborn-Lippstadt mehrere Instrumentenanflugsysteme auf beiden Landebahnen hat, ermöglicht es uns auch bei schlechten Wetterlagen dort zu fliegen und – vor allem – zu landen. Oder wollen Sie an einem anderen Platz „festsitzen“, weil die Homebase Ihrer Schule nur „irgendwie“ nach Sicht anfliegbar ist, Sie dann woanders landen und mit dem Taxi zur Hombase fahren müssen? Auch das sind Dinge, die für Sie später sehr wichtig werden und Zeit und Kosten sparen.

In welcher Zeit muss ich die Ausbildung abschließen?

Für die gesamte ATPL-Ausbildung gibt es Fristen. Die gesamte durchgehende ATPL-Ausbildung muss in 3 Jahren abgeschlossen sein. Das lässt genügend Zeit für viele Varianten, die wir für Sie zusammenstellen können, z.B. wenn Sie berufstätig sind. Für andere Ausbildungsgänge zählen andere Fristen z.B. PPL-Teil oder die modulare Ausbildung. Im optimalen Fall, können Sie aber Ihre durchgehende ATPL-Ausbildung in ca. 19 Monaten abschließen.

Kann ich Flugstunden in Amerika oder mit anderen Flugzeugen sammeln?

Selbstverständlich können Sie – sofern Sie den PPL(A) erworben haben – nach Amerika fliegen und dort Flugzeuge chartern, um Flugstunden zu sammeln. Aber auch in einem Luftsportverein (hier am Platz ansässig ist der Luftsportverein Rietberg) ist das möglich. Allerdings gehören diese Stunden nicht zur integrierten Ausbildung und können daher nicht für diese angerechnet werden. Aber auch einige unserer Flugzeuge sind so angemeldet und versichert, dass Sie sorgenfrei Ihre Freunde, Mitschüler oder Gäste mitnehmen können, wenn Sie den PPL haben und die Flugstunden anrechnen möchten!

Was hat es mit der Kooperation mit der TUIfly auf sich?

Die FMG-FlightTraining ist 2005 vertraglicher Kooperationspartner der TUIfly geworden. Das bedeutet, dass die TUIfly wegen ihres damaligen Personalbedarfes selbst Pilotenanwärter ausgewählt und diesen vor Beginn der Ausbildung im Rahmen eines Vorvertrages einen Cockpitarbeitsplatz zusicherte.

Auch wenn derzeit keine solche Kurse aufgelegt werden, hat diese und viele andere Kooperationen für Sie einige Vorteile: Zum einen hat die TUIfly viele Unterrichtsinhalte mitgeprägt, die Ihnen auch heute noch zugute kommen. Zum anderen ist auch anderen Airlines die Qualität unserer Ausbildung nicht verborgen geblieben. Ein gut ausgebildeter Pilot verursacht beim firmeninternen Typerating für B737, Airbus o.ä. natürlich weniger Ausbildungskosten – ein wichtiger Aspekt in der heutigen Zeit, denn ATPL ist noch lange nicht ATPL und Insider wissen das!

Die derzeit neueste Kooperation mit der TUIfly bezieht sich auf die Ausbildung von Flugdienstberatern („Dispatcher“), die bei der TUI in Hannover ihr 3-monatiges Praktikum absolvieren können. Eine weitere Möglichkeit nach der Pilotenausbildung bei uns, die eigenen Jobchancen zu erhöhen – doch dazu später mehr! Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Kooperationen z.B. mit SWISS, NIKI, Lufthansa Cityline oder Condor. Zudem haben wir zahlreiche Kontakte zu exekutiven Flugdiensten, die sich bei Bedarf z.T. an uns wenden und nicht nur, weil dort auch ehemalige Absolventen von uns sitzen.

Woher nimmt die FMG die Kompetenz und Erfahrung für all diese Dinge?

Abgesehen von unserer 20 jährigen Erfahrung in der Ausbildung von Piloten ist unser Geschäftsführer – der auch heute noch die Infotage selber moderiert – immer noch begeisterter Pilot auf den verschiedensten Mustern vom Segelflug bis zur B747-400. Er war lange Jahre nicht nur in der universitären Lehre an einem verhaltenswissenschaftlichen Lehrstuhl tätig, sondern besitzt auch alle Lehr- und Prüfberechtigungen für unsere Praxisausbildungen sowie für zahlreiche Theoriefächer, in denen er z.T. noch tätig ist und hat ein ebenfalls sehr qualifiziertes Team in der FMG zusammengestellt. Hier finden Sie in Paderborn:

  • einen Ausbildungsleiter, der die Gesamtausbildung koordiniert
  • einen Leiter der praktischen Ausbildung, der für die Inhalte der Praxisausbildung zuständig ist
  • einen Leiter für die Theorieausbildung, der Sie durch die „Theorie begleitet“
  • Ehemalige und aktive Airlinepiloten und Piloten der Businessaviation als Fluglehrer
  • Theorielehrer mit jahrelanger Erfahrung und Autoren von Fachliteratur
  • Fluglotsen, die nicht nur ihre Erfahrungen in den Funksprechzeugnissen weitergeben
  • eine Operationsabteilung „OPS“, die die Ausbildungsflüge koordiniert
  • und ein 5-köpfiges Verwaltungsteam, damit Sie immer gut betreut werden!

Dieses Team der FMG-FlightTraining ist somit Ihr kompetenter Ausbildungspartner für Ihren Weg zum Verkehrsflugzeugführer!

Was bedeutet die LBA-zugelassene Qualitätssicherung für mich?

Alle vom Luftfahrbundesamt überwachten, deutschen Flugschulen (sog. FTO’s) müssen wenigstens ein minimales Qualitätsmanagement nachweisen – die FMG hatte dieses System schon weit bevor es mit der Einführung der JAR-FCL 2003 zur Vorschrift wurde. Hier sind zusätzlich Verfahren implementiert, die nicht nur den Anforderungen des Luftfahrbundesamtes genügen, sondern auch insbesondere die Ausbildungsqualität, Kundenzufriedenheit und ähnliche Dinge messen, bewerten und verbessern.

Ein Beispiel sind die Feedbackfragebögen, die unsere Schüler über uns ausfüllen (Qualität der Theorieausbildung in Verständlichkeit, Prüfungsvorbereitung, Motivation usw. ist nur ein Beispiel). Mit diesen anonymen Ergebnissen in Zusammenhang mit unseren „Semesterendbesprechungen“, an denen nach jedem Halbjahr in Einzelgesprächen Schule und Schüler offen austauschen, wie das Halbjahr gelaufen ist und welche beiderseitigen Verbesserungen man vornehmen kann, werden viele Änderungen schrittweise umgesetzt. Dieses Konzept hat uns zu einem kompetenten und erfahrenen Team gemacht, das sicherlich seinesgleichen sucht.

Für die Einhaltung aller Vorgaben, Bewertungen und die kontinuierliche Verbesserung ist unser QS-System ein Garant und Ihre Sicherheit für eine hochwertige Ausbildung und ständige Hilfestellung, wenn es Probleme gibt.

Wann beginnen die Kurse und wie viele Teilnehmer gibt es pro Kurs?

Generell haben wir zwei wichtige Tage im Jahr an denen alle Kurse beginnen: die „Starttage“ Mitte April und Mitte September. An diesen Tagen beginnen sowohl die Kurse für: Die aktuellen Kurstermine können Sie in unserem OPS (Operation Center) erfahren oder bei Kurstermine nachlesen. Dabei ist die Gruppengröße normalerweise ab 6 Teilnehmer bis zu 12 Teilnehmer im ersten Semester und max. 18 Teilnehmer im zweiten Semester. Genau richtig für eine übersichtliche Gruppe, aber ausreichend Kolleginnen und Kollegen zum gemeinsamen Lernen.

Welche Alternativen habe ich, wenn ich nicht sofort einen Job als Pilot bekomme?

Abgesehen davon, dass viele unserer angehenden Piloten und Pilotinnen einen Job beim Paderborn-Lippstadt Airport bekommen und dort in der Ground Operation oder am Counter arbeiten, haben Sie bei der FMG-FlightTraining die Möglichkeit noch während Ihrer Ausbildung im dritten Semester eine Zusatzausbildung zum Flugdienstberater, sog. „Dispacher“ zu absolvieren. Dies ermöglicht Ihnen: Neben Ihrer Pilotenlizenz eine zweite abgeschlossene Berufsausbildung mit lebenslang gültiger Lizenz zu haben – immer eine gute Sicherheit, sollte es mit dem Cockpit nicht sofort klappen oder als Absicherung, wenn man doch einmal fluguntauglich werden sollte. Weitere Erläuterungen dazu in unserem „FMG-Heft zur Berufs- und Verkehrspilotenausbildung“.