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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

Nacht- & Instrumentenflug

Bei Nacht fliegen – da sieht man doch nichts, oder?

Wie beim Autofahren auch, sieht man nachts die Lichter der Städte, Straßen und bei gutem Wetter auch den Himmel. Daher ist der Nachtflug eine interessante erste Fortbildung nach dem Privatpilotenschein. Sie benötigen keine weiteren Voraussetzungen, im Gegenteil: Sie können die „NFQ“ bereits in Ihre PPL-Ausbildung intergrieren!

Natürlich ist einiges ungewohnt, daher benötigen Sie die „Nachtflugqualifikation“ (NFQ) im Umfang von 5 Flugstunden, wenn Sie nachts fliegen wollen. Es ist nicht nur ein beeindruckendes Erlebnis, sondern verlängert Ihnen auch in der Winterzeit die Möglichkeit, Ihrem Hobby nachzugehen.

Dabei beginnen Sie zunächst mit einem Eingewöhnungsflug in die Dämmerung. Ein zweiter Teil trainiert das Starten und Landen bei Nacht, um dann die Besonderheiten der Navigation bei Nacht zu erlernen. Wenn alles gut klappt, schließen Sie ohne behördliche Prüfung die Ausbildung ab und bekommen einen neuen Eintrag in Ihren Luftfahrerschein, die „NFQ“.

Was hat es denn mit dem Instrumentenflug auf sich – ist das nicht etwas für Berufspiloten?

Sicherlich haben die meisten Berufspiloten eine Instrumentenflugberechtigung. Denn überall dort, wo Sicherheit und Termine besonders großgeschrieben werden, kommt man um den Instrumentenflug nicht herum. Aber was für die gewerbliche Fliegerei gut ist, kann für Privatpiloten nicht schlecht sein. Ein Sicherheitsgewinn ist es in jedem Fall. Wir kennen keinen unserer Kunden, der es bereut hat, diese Berechtigung zu erwerben, im Gegenteil!

Instrumentenflug: Airways einhalten und Flugpläne aufgeben – ist das nicht zu umständlich?

Tatsächlich gibt es Airways, auf denen der Flug geplant wird. Gerade dadurch wird die Planung wesentlich erleichtert, da die Airways um Beschränkungsgebiete herum und über Hindernisse hinweg führen. Auch die Kurse und Distanzen stehen schon in der Karte.

Mit einem Flugplanungsprogramm ist dann eine Flugvorbereitung in wenigen Minuten fertig und in der Praxis ist es meist so, das man Abkürzungen bekommt und gar die komplette „Luftstraße“ abfliegen muss. Damit die Flugsicherung von Ihrem Flugweg weiß, geben Sie vorher einen Flugplan auf, das dient der Sicherheit und ist nach einiger Übung eine Sache von Minuten.

Benötige ich für die Instrumentenflugberechtigung eine besondere Tauglichkeit?

Ihre Tauglichkeit 2 für den PPL(A) reicht aus, jedoch ist eine kleine Zusatzuntersuchung der Hörfähigkeit (sog. Reintonaudiometrie) nötig. Dazu muss der entsprechende Eintrag im Tauglichkeitszeugnis ausgefüllt sein. Bitte sprechen Sie Ihren Fliegerarzt an.

Wieviel Zeitbedarf muss ich für die praktische Ausbildung berücksichtigen?

Hier sollten wir zwischen „Simulator“ und Flugzeug unterscheiden:

Ein Ausbildungsflug im „Simulator“ nimmt ca. 2 h in Anspruch. Mit entsprechendem Briefing vor und nach der Ausbildungseinheit sollte man für eine Simulatorsitzung ca. 2,5 h kalkulieren. Dafür ist hier alles bestens planbar: die Ausbildungsinhalte, -zeiten und -abläufe. Berücksichtigen Sie dennoch, das Sie die Flüge vor- und nachbereiten sollten, um eine optimale Ausbildng zu erhalten.

Für eine „Flugstunde“ mit 2 h Flugzeit sollten Sie ca. 3 h Ausbildungszeit an der Schule kalkulieren. Auch wenn wir für Sie die Bereitstellung unserer Flugzeuge (technisch, zeitlich und „physisch“) übernehmen, Trainingsslots mit der Flugsicherung abklären und bei technischen Problemen diese sofort für Sie vor Ort klären können, da unsere Flugzeuge alle über unser OPS operiert werden, ist mehr Zeitbedarf notwendig als für einen Simulatorflug.

Wie lange ist meine Instrumentenflugberechtigung dann gültig?

Das Instrument-Rating wird Ihnen für 12 Monate erteilt. In den letzten drei Monaten vor Ablauf der Gültigkeit ist dann eine Befähigungsüberprüfung bei einem sog. Examiner (den wir gerne für Sie stellen) fällig.Eine EIR-Berechtigung kann sogar jedes zweite Jahr mit entsprechender Praxiserfahrung und einem Übungsflug verlängert werden.

Sie müssen dann in einem kleinen Streckenflug zeigen, dass Sie in den Basic-Flugübungen und bei den Anflügen noch sicher sind. Wenn man ein wenig Erfahrung im Instrumentenflug gesammelt hat, ist das in der Regel kein Problem. Sollten Sie eine längere Pause gehabt haben, machen wir gerne vorher mit Ihnen einen Auffrischungsflug, bevor es in den Check geht. So vorbereitet, ist noch niemand durch den „Jahrescheck“ durchgefallen…

Ich habe wenig Englischkenntnisse – ist das ein Problem?

Im AZF und im Luftrecht (Luftrecht muss in der Prüfung in englischer Sprache geschrieben werden) müssen die Prüfungsfragen in Englisch geschrieben werden. Jedoch sind es lediglich multiple-choice Fragen und vorher bekannt, damit Sie sich auch vorbereiten können..

Glücklicherweise ist das „Fliegerenglisch“ auf einen sehr geringen Wortschatz begrenzt, was die spätere Praxis erleichtert. Nach JAR-FCL sind allerdings grundlegende Englischkenntnisse nachzuweisen – das können Sie bei uns im Hause mit einem ICAO Sprachtest schnell erledigen – er ist in unsere Theorieausbildung mit eingebunden und findet sozusagen „automatisch“ statt.