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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

Fitness für Bewerber

Flugschulen bilden heutzutage die Piloten nicht mehr .. „nur“ aus, sondern bereiten sie auch auf ihre spätere Bewerbung bei den Airlines vor.

Flugschulen gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, dennoch sind sie flächendeckend und zahlreich über den deutschsprachigen Raum verteilt. Die Auswahl, wo er sich denn schulen lässt, ist für den angehenden Piloten nicht immer einfach, es sei denn, er legt schlicht und ergreifend Wert auf möglichst große Nähe zu seinem Wohnort – was angesichts der te uren Ausbildung keinesfalls verwerflich
ist. Dennoch müssen die einzelnen Flugschulen einiges tun, um sich von ihren Mitbewerbern in irgendeiner Form abzuheben. Eine Möglichkeit sehen beispielsweise die Aero-Beta aus Stuttgart sowie die FMG aus Paderborn darin, ihren Schülern bereits während der ATPL-Ausbildung Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung zu vermitteln. So hat Aero-Beta das „Airline Future Training“ entwickelt. Ihre Kadetten nehmen an Vorbereitungsseminaren für den DLR-Test – dessen Bestehen für so manchen potentiellen Arbeitgeber ein Einstellungskriterium ist – und anderen in den Screenings angewandten Tests teil. Sie werden zudem von Prof. Dt:. Stephanie Rascher, einem Profi für Personalentwicklung, die u. a. für Porsche sowie für diverse Airlines tätig ist, für Einstellungsinterviews und
Assessment-Center gecoacht. Über den Zeitraum von zwei Jahren könne so eine Persönlichkeitsentwicklung stattfinden, so Hannes Braitmaier von AeroBeta. Zudem können sich seine Flugschüler in einem (nicht zertifizierten) 777-Simulator auf den praktischen Teil der Screenings vorbereiten.

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Einen anderen Weg mit identischem Ziel geht die FMG, die halbjährlich für ihre Schüler den „Berufsflieger-Praxistag“ eingeführt hat. Zweimal im Jahr kommen Referenten nach Paderborn, die die angehenden Piloten über den Arbeitsalltag bei einer Airline informieren. Was auf den ersten Blick nach grauer Theorie klingt, beispielsweise Erklärungen, was Flight Logs oder Opg ating Manuals sind oder wie Checklisten bei den verschiedenen Airlines verwendet werden, erweist sich für die Schüler als wichtige Informationen, um später leichter in den Arbeitsalltag bei einer Airline hineinzufinden. Er wolle, sagt FMGChef Michael Gross, seinen Schülern durch die Praxistage einen Mehrwert vermitteln: Sie werden nicht nur gut in der Prüfung absclmeiden, sondern auch wissen, was später wirklich einmal auf sie zukommt. Vier unterschiedliche Bereiche werden innerhalb von zwei Jahren behandelt, dann beginnt der Turnus erneut. Zugleich werden die Kadetten durch die Karriere der Referenten, die anfänglich durchaus von den branchentypischen Durststrecken und Flauten ausgebremst gewesen sein mochte, motiviert.

BRIGITTE ROTHFISCHER

1. Februar 2014