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FMG-FlightTraining – Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn Lippstadt

20 Jahre FMG-FlightTraining

Im Jahr 1991 gründete Michael Gross die FMG als „Flugschule Michael Gross“. Seit 1998 ist die FMG eine patentrechtlich geschützte Marke. Mit einer angecharterten Cessna 172 als Trainer wurde der Schulungsbetrieb aufgenommen. Die FMG hat das Flugzeug später übernommen und bereits im Folgejahr zusätzlich eine Cessna 152 angeschafft.

Zwei Jahre ist so erfolgreich ausgebildet worden. Michael Gross entschloss sich daraufhin, zusätzlich die Ausbildung zum Instrumentenflug (IFR) anzubieten. Zu diesem Zweck wurde das Personal aufgestockt, ein entsprechendes Flugzeug und ein Simulator vom Typ „Frasca“ angeschafft. In den folgenden Jahren ist die FMG-Flotte stetig vergrößert worden und die Ausbildungserlaubnis auf die Berufs- und später Verkehrspilotenausbildung (CPL und ATPL) erweitert worden. Während die ersten Kurse noch auf Fernkursen basierten, bietet heute qualifiziertes Lehrpersonal alle Ausbildungsgänge als Vollzeitkurse im Hause an.

1997 begann dann der erste Ausbildungsgang „ATPL ab inito“ – von Anfang an – mit komplettem Nahunterricht in Paderborn. Ein Qualitätssicherungssystem sicherte schon damals über Fragebögen die Ausbildungsqualität in Theorie und Praxis. Durch den so erreichten Qualitätsstandard nahm der deutsche Verband der Verkehrsfliegerschulen (VDV) die FMG 1998 als weiteres Mitglied auf.

Um angehende Verkehrsflugzeugführer zudem bei den Ausbildungskosten zu unterstützen, wurde 2000 die Anerkennung der FMG-FlightTraining als „anerkannte Ergänzungsschule gem. §44SchOG“ für den Erhalt von Schüler-BAFöG (dies muss nicht zurückgezahlt werden) beantragt. Die FMG hat diesen Status bis heute. Er ist eine wichtige finanzielle Hilfe, insbesondere für die Schüler, die ihren Lebensunterhalt parallel bestreiten müssen. Mit Einführung der JAR-FCL 2003 erhielt die FMG die europäische Zulassung einer Flight Training Organisation (FTO) und kann nun so alle Ausbildungsgänge nach europäischem Recht durchführen.

Ein großer Durchbruch für die FMG war die erstmalige Kooperation mit der Fluggesellschaft TUIfly (damals Hapagfly), die ihre Pilotenanwärter exklusiv bei der FMG ausbilden ließ. Die vom DLR und der TUI vorausgewählten Flugschüler erhielten eine Arbeitsplatzzusage nach erfolgreicher Ausbildung bei der FMG. Damit bildet die FMG – neben der Lufthansa – als einzige Flugschule in Deutschland Piloten direkt im Auftrag einer Airline aus. Dies blieb auch anderen Fluglinien nicht verborgen, so dass die FMG heute ihre Absolventen zu vielen Airline Partnern vermitteln kann. Flugschüler aus Deutschland sowie unter anderem aus Österreich, Belgien und Luxemburg werden heute in Paderborn ausgebildet. 2010 hat die FMG eine weitere Niederlassung am Flughafen Dortmund gegründet.

In diesem Jahr (2011) ist die FMG einen weiteren Schritt gegangen und hat den Ausbildungsbereich gem. ISO 9001 vom TÜV Saarland zertifizieren lassen – ein besonderes Qualitätsmerkmal für alle FMG Kunden. Nach nunmehr 20 Jahren Ausbildung von Privatpiloten und Verkehrsflugzeugführern hat die FMG Anfang des Jahres an ihrem Hauptsitz am Airport Paderborn neuen Raum für die Schulung geschaffen: auf 260 zusätzlichen Quadratmetern Fläche sind Verwaltung, Theorie- und Simulatorbereich neu gestaltet worden. Die bestehenden Flächen wurden komplett umgebaut und stehen nun ausschließlich dem Schulflugbetrieb zur Verfügung, deren Flotte mittlerweile 9 ein- und zweimotorige Flugzeuge umfasst.

Heute beschäftigt die FMG-FlightTraining 4 festangestellte und 11 freiberufliche Flug- und Theorielehrer(innen) sowie 4 Mitarbeiter(innen) der Verwaltung und mehrere Aushilfen. Dieses Team bildet im Jahr ca. 30-40 Verkehrspiloten sowie viele Privatpiloten aus.

Tag der offenen Tür

17. September: Tag der offenen Tür

20 Jahre FMG-FlightTraining!

FMG Schulungsgebäude

Zwei Jahrzehnte Ausbildung von Privat- und Verkehrspiloten, eine ISO-Zertifizierung und ein neues, eigenes Schulungsgebäude in Paderborn – was macht die „FMG“ so erfolgreich?

Michael Grass: Als wir vor 20 Jahren mit der Ausbildung von Privatpiloten begonnen haben, war uns die ständige Weiterentwicklung an den Bedürfnissen unserer Kunden und denen der Airlines oberstes Gebot. Beispielsweise finden wir auch für unsere berufstätigen Kunden einen Weg zum Privatpiloten. Es ist sogar möglich, nebenberuflich Verkehrsflugzeugführer zu werden.
Den Airlines ersparen wir Aufwand und Kosten, da unsere Pilotenanwärter nicht nur fliegerisch und theoretisch besonders auf deren Bedürfnisse ausgebildet werden, sondern auch in der, „sozialen Kompetenz“, die später von einem Pilotenanwärter erwartet wird. Daher sind unsere Absolventen bei den Fluglinien gerne gesehen und fliegen bei AirBerlin, Condor, City Line, Germanwings, TUIfly oder Swiss, um nur einige zu nennen.

Was hat Sie veranlasst, neben dem Neubau eines Verwaltungs- und Ausbildungszentrums auch noch als eine der ersten Verkehrsfliegerschulen eine ISO-Zertifizierung zu erwerben?
Michael Gross: Bei einer Flotte von zehn ein- und zweimotorigen Flugzeugen inkl. Simulator und mehr als 20 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern benötigten wir einfach mehr Raumangebot. Durch einen geschickten Anbau an unsere bestehenden Räumlichkeiten haben wir nun alles an einem Ort und können uns individuell um unsere Pilotenanwärter kümmern. Unser ISO-zertifiziertes Qualitätssystem sorgt dafür, dass Abläufe, Unterrichte und Wartung auf höchstem Niveau stattfinden – eine zusätzliche Sicherheit für unsere Kunden.

Wie lange bieten Sie diese Ausbildungen schon am Airport Dortmund an?
Michael Gross: Die Niederlassung in Dortmund am GAT geht mittlerweile ins dritte Jahr. Dort beginnen wir immer Ende April mit einem ATPL-Kurs und Ende September mit ATPL für PPL-Inhaber sowie einem Kurs zum Instrumentenflug für Privatpiloten. Wir kommen damit unseren Kunden aus dem Ruhrgebiet rund 100 km mit den Unterrichten entgegen und werden somit für viele Kunden aus den (Segel-)Fliegerclubs der Umgebung interessant.

Die Ausbildungskosten zum Verkehrspiloten müssen doch meistens finanziert werden. Können Sie dabei helfen?
Michael Gross: Ja, selbstverständlich. Wir haben mehrere Kooperationspartner und unterschiedliche Modelle, die wir individuell anpassen. Hier stehen die Variablen Finanzierungsumfang, Besicherung und Zinskosten einander gegenüber und müssen für den Kunden optimal gestaltet werden. Das neuste Modell sieht ein Eigenkapital von ca. 15.000 EUR vor, zu dem wir – unter bestimmten Voraussetzungen – einen Blankokredit von 50.000 EUR, ja Sie haben richtig gehört: ohne Sicherheiten, vermitteln. Zudem ist die FMG-FlightTraining seit 10 Jahren anerkannte Ergänzungsschule, das heißt unsere Schüler können BaFöG beantragen, das später nicht zurückgezahlt werden muss.

Und das alles kann man nun am 17. September in Paderborn erleben?
Michael Gross: Ja, das stimmt! Da am 19. September – wie jedes Jahr im April und September – alle Kurse gemeinsam starten, haben wir uns gedacht, das ist ein toller Termin um uns kennenzulernen, Rund- und Schnupperflüge zu machen, sich beraten zu lassen, mal eine Landung oder ein Flugmanöver im Simulator selbst zu erleben oder großen und kleinen Flugbegeisterten einfach einen netten Tag bei der FMG in Paderborn zu schenken.

Weitere Informationen:
Telefon: +49 2955/7489-60
E-Mail: info@flugschule.de
www.flugschule.de

Zudem können Sie sich zwei Beiträge von der Außenübertragung (Radio Hochstift) anhören:

Michael Gross:Um angehende Verkehrsflugzeugführer zudem bei den Ausbildungskosten zu unterstützen, wurde 2000 die Anerkennung der FMG-FlightTraining als „anerkannte Ergänzungsschule gem. §44SchOG“ für den Erhalt von Schüler-BAFöG (dies muss nicht zurückgezahlt werden) beantragt. Die FMG hat diesen Status bis heute. Er ist eine wichtige finanzielle Hilfe, insbesondere für die Schüler, die ihren Lebensunterhalt parallel bestreiten müssen. Mit Einführung der JAR-FCL 2003 erhielt die FMG die europäische Zulassung einer Flight Training Organisation (FTO) und kann nun so alle Ausbildungsgänge nach europäischem Recht durchführen.

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17. September 2011